Was ist Opt-Out?
Opt-Out? Was ist das überhaupt?
Im Permission Marketing bezeichnet Opt-Out die im Gegensatz zum Opt-In-Verfahren automatische Aufnahme in eine Verteilerliste, beispielsweise nach dem Kauf in einem Online-Shop oder der Anmeldung in einer Online-Community. Der Empfänger erhält oft erst bei Zusendung der E-Mail oder SMS die Möglichkeit, sich aus der Verteilerliste des Anbieters entfernen zu lassen, wenn er keine weitere Werbung wünscht.
Dieses Verfahren gilt im E-Mail-Marketing als unseriös und an der Grenze zum Spam.
In Deutschland ist nach neuer Gesetzeslage (2005) die Zusendung unverlangter E-Mail-Werbung (Unsolicited Bulk Email, UBE) nun nicht mehr statthaft und kann rechtlich verfolgt werden. Damit ist das Opt-Out-Verfahren in Deutschland nicht länger gesetzeskonform. Umgangen wird dieses “Problem” in der Werbebranche oft durch Zusenden von E-Mails aus fernen Drittländern mit rechtlich unsicherer Lage.
Die in E-Mail-Unterzeilen oftmals formal korrekt angebotenen Opt-Out-Links sind häufig nur zu E-Mail-Adressen-Verifizierungszwecken eingesetzt: Ein E-Mail-Empfänger, der dem Opt-Out-Link folgt, ist existent und wird – von ihm meist nicht nachvollziehbar – künftig damit rechnen müssen, gezielt mit noch mehr Werbung überhäuft zu werden.
Der Bundesgerichtshof erklärte im Juli 2008 die „Teilunwirksamkeit einer formularmäßigen “Opt-Out”-Erklärung“. - Quelle: Wikipedia.de

